Subtitle / Untertitel Guide
2007-01-07 by jth | edit on 2008-05-13 by jth
Einleitung
Diese(r) Guide(s) beleuchtet/n die vielseitigen Möglichkeiten Untertitel von Videos anzuzeigen, zu bearbeiten und selbst zu erstellen.
(So gut wie) Jeder Softwareplayer für Windows, Linux und MacOS unterstützt mindestens eines der vielen Untertitelformate. Auch viele Hardware DVD-Player mit DivX Unterstützung sind dazu in der Lage.
Gab es früher nur die Möglichkeit Untertitel dauerhaft in Videos einzubinden, hat sich bis dato einiges getan. Die Player unterstützen mittlererweile seperate Untertiteldateien (.SRT, .SUB, etc.) und sogar Videoformate mit variabler Untertitelintegration (Matroska, .MKV) und das ganze auch in beliebigen Kombinationen mit verschiedenen Audiostreams.
1. Untertitelformate (Auswahl)
Es gibt Untertitelformate welche auf TEXT und auch auf BITMAPS basieren.
- .SRT (Text, SubRip)
- .SUB, .IDX (Bitmap, SubViewer, VobSub, TMPlayer, MicroDVD, DVDSubtitle, SubSonic)
- .SSA, .ASS (Text, SubStation Alpha)
- .SMI, .SAMI (Text, SAMI - Synchronized Accessible Media Interchange)
- .PSB (Text, PowerDivX)
- .SON, .STL (Text, Spruce DVDMaestro, Subtiteldatei)
- .SST, .SSTS (Text, Stream SubText)
- .S2K (Text, Sasami)
Des weiteren gibt es noch simple .TXT Dateien und nicht so verbreitete Formate wie: .AQT, .ASC, .LRC, .VKT, .MPL, .OVR, PAN, .PJS, .SBT, .RTF, .VFS, .ZEG und sicher noch einige mehr.
2. Player mit Untertitelunterstützung (Auswahl)
Dank DirectShow Filter ist darüber hinaus so gut wie jeder Player mit DirectShow Unterstützung in der Lage alle Möglichen Video- und Audioformate wiederzugeben. Auch gibt es DS Filter, welche unabhänig vom Player die Darstellung verschiedener Untertitelformate ermöglichen (Direct VobSub).
Ein sehr gutes Filterpaket für alle Fälle ist das
Combined Community Codec Pack (Kurz: CCCP), welches alle notwendigen Filter und auch Player zum Abspielen aller möglichen Formate mitbringt. Weitere Details und Download unter
http://www.cccp-project.net.
3. Untertitel extrahieren (von DVDs und aus Videodateien)
VobSub für DVDs
VobSub ist wunderbar dafür geeignet Untertitel von einer DVD zu extrahieren.
Das Menü sieht so aus:
Unser erster Klick geht auf
Open... Nun muss unter
Files of type noch
Ifo and Vobs, for creating idx/sub (*.ifo) ausgewählt werden. Danach wählt man die .IFO Datei aus dem VIDEO_TS Ordner einer DVD aus (in dem auch die .VOB Dateien zu finden sind). Jetzt wird man gefragt wo die neue .SUB und die dazugehörige .IDX Datei abgespeichert werden soll.
Nach auswahl der Sprache(n) und dem Festlegen des Zielordners erstellt
VobSub nun die Dateien. Die .SUB Datei kann hier mitunter 20 bis 30 MB groß werden (Bitmaps benötigen klar mehr Speicherplatz als reine Textdateien).
Dies kann je nach Rechnerpower und gewählter Untertitel mitunter mehrere Minuten dauern. Also auf zum Kaffetasse nachfüllen. Spätestens nach 2 weiteren Tassen sollte es so aussehen:
VobSub hat nun von der DVD die Untertitel extrahiert und als .SUB und .IDX Datei gespeichert.
An dieser Stelle geht es unter Punkt 5.
Untertitel mit VirtualDub dauerhaft in .AVI einbinden weiter wenn die nun erstellten Untertitel direkt in ein Video eingebunden werden sollen.
4. Untertitel erstellen und bearbeiten
Aegisub ist eines der verbreitetesten Subtitle Programme für das SSA/ASS Format. Die Bedienung ist recht intuitiv - aber das wichtigste: im Gegensatz zu vielen anderen wird es stets weiter entwickelt.
Das SSA/ASS Format ist mitunter das umfangreichste unter den Untertitelformaten. Es bietet für fast alle denkbaren Fälle die passenden Befehle zur Schriftformatierung und -transformation.
more coming soon...Das SSA/ASS Format (SSA für SubStation Alpha) dürfte das verbreitetste textbasierte Untertitelformat sein. Durch die umfangreichen Möglichkeiten zur Textgestaltung und -manipulation ist es vor allem in der Fansubszene sehr beliebt. Das SSA/ASS Format erfüllt so gut wie alle Ansprüche wenn es um den simplen Untertitel oder um komplexe Karaokeeffekte geht. Vor allem durch die auf Styles basierte Textformatierung macht dieses Format besonders einfach.
Eine gewöhnliche ASS Datei besteht aus den 3 Teilen [Script Info], [V4+ Styles] und [Events]. Dazu gibt es noch [Fonts] und [Pictures], welche per UUE encodierte Schriftarten und Bilder beinhalten aber außer vom Programm SubStation Alpha bisher nicht unterstützt werden.
[Script Info] ist lediglich für Informationen da. Die hier angegebenen Daten haben keinen Einfluss auf die Darstellung der Untertitel.
[V4+ Styles] sind sozusagen das Herzstück der Untertiteldatei und beinhalten die Styles für die Textformatierung. Grundsätzlich stellt man hier z.B. die Schriftart, -farben und -größe ein. Insgesamt kann man folgende Werte definieren:
Name, Fontname, Fontsize, PrimaryColour, SecondaryColour, OutlineColour, BackColour, Bold, Italic, Underline, StrikeOut, ScaleX, ScaleY, Spacing, Angle, BorderStyle, Outline, Shadow, Alignment, MarginL, MarginR, MarginV, EncodingAls Beispiel dient uns folgender Style:
Style: Kanji,KaiTi,35,&H000000FF,&H00FF0000,&H00000000,&H00999999,-1,0,0,0,100,100,0,0,1,2,0,5,10,10,0,0und diese Dialogzeile:
Dialogue: 0,0:00:02.00,0:00:05.00,Kanji,平野綾,0000,0000,0000,,渇いた心で駆け抜けるName ist die Bezeichnung für den Style „Kanji“
Fontname ist einfach der Name der Schriftart. Hier z.B. „KaiTi“
Fontsize die Größe der Schrift, die Angabe erfolgt in Punkten, 35
PrimaryColour und
SecondaryColour geben die Farbe der Schrift an.
SecondaryColour ist nur für Karaokeeffekte relevant. Farbangaben in SSA/ASS erfolgen grundsätzlich immer im Format „&H00
BBGGRR“,
BBGGRR sind Hexadezimalwerte (00 bis FF – entspricht 256 Abstufungen – 0 bis 255 und damit insgesamt 16,7 Millionen darstellbare Farben) in umgekehrter RGB Reihenfolge - Blau Grün Rot. Im Beispiel haben wir
PrimaryColour „
0000FF“, was somit rot ergibt. Als
SecondaryColour „
FF0000“ - und damit blau.
OutlineColour definiert die Farbe vom Rand des Textes. „
000000“ ergibt schwarz.
BackColour für den Hintergrund (Schatten) der Schrift. Hier haben wir den Wert „
999999“ - ein Grauton.
Bold,
Italic,
Underline und
Strikeout stehen für fett, kursiv, unterstrichen und durchgestrichen. Erlaubte Werte sind hier „-1“ für an und „0“ für aus. „-1,0,0,0“ aus unserem Style sagt somit, dass der Text fett, aber weder kursiv, unterstrichen noch durchgestrichen sein soll. Setzt man hier „-1,-1,-1,-1“ ein, sieht unser Untertitel dann wie folgt aus:
Mit
ScaleX und
ScaleY lässt sich der Text entlang der X- und Y-Achse prozentual Skalieren. “100“ ist der Standardwert. „200“ unter
ScaleX bedeutet z.B., dass der Text doppelt so breit dargestellt wird wie normal.
Spacing gibt den zusätzlichen Abstand zwischen den Zeichen in Pixeln an. Standardwert ist „0“.
Angle gibt die Rotation in Grad an. „0“ ist normal, bei „180“ stünde der Text auf dem Kopf. Rotiert wird um den unter
Alignment angegebenen Punkt.
BorderStyle gibt die Art der Umrandung an. Erlaubte Werte sind „1„ für Umrandung/Schatten und „3“ für eine eckige Box. Wenn
BorderStyle auf „1“ ist kann mit
Outline und
Shadow die Größe der Umrandung und des Schattens in Pixeln angegeben werden. In unserem Beispiel haben wir „2,0“. Also einen 2 Pixel breiten Rand, aber keinen Schatten. Hier ein Beispiel mit den Werten „10,10“:
Hier ein Beispiel mit
BorderStyle „3“ und
Outline/
Shadow mit jeweils „10“- eine Box mit Schatten:
Alignment gibt den Punkt zur Ausrichtung an. Die möglichen Werte 1-9 orientieren sich hier am Zifferblock (Numpad) der Tastatur und sind vor allem für
Angle (Rotation) relevant. Unser Style definiert den Wert 5 und richtet den Text somit vertikal und horizontal in der Mitte des Bildes aus.
Mit
MarginL,
MarginR und
MarginV wird der Minimalabstand zum Rand (des Videos/Bildschirms) in Pixel angegeben. L für Links, R für Rechts und V für Vertikal (oben bzw. unten). Im Beispielstyle sind jeweils „10“ Pixel für L und R und „0“ Pixel für V angegeben.
Mit
Encoding kann der Zeichensatz für die Schriftart eingestellt werden. Standard ist hier „0“ und sollte auch so bleiben.
Unter
[Events] stehen dann die eigentlichen Untertitel. Auch hier gibt es wieder diverse Werte, welche definiert werden wollen:
Layer, Start, End, Style, Name, MarginL, MarginR, MarginV, Effect, TextHier noch mal unsere Dialogzeile:
Dialogue: 0,0:00:02.00,0:00:05.00,Kanji,平野綾,0000,0000,0000,,渇いた心で駆け抜けるLayer gibt die Eben an – mit Hilfe verschiedener Werte hat man so die Möglichkeit Texte für verschiedene Effekte übereinander anzuordnen. Layer mit einer höheren Zahl werden über Layern mit niedrigerer Zahl dargestellt. Texte auf gleichem Layer „umfließen“ einander. Am häufigsten arbeitet man bei erweiterten Karaokeeffekten mit mehreren Layern.
Start und
End geben die Zeiten in Millisekunden an zu denen der Untertitel angezeigt werden soll. z.B. „0:00:02.00,0:00:05.00“. Unser Untertitel beginnt also bei 2 und endet bei 5 Sekunden
Unter
Style wird der Name einer der unter [V4+ Styles] definierten Textstyles angegeben. Hier haben wir den Style „Kanji“.
Name hat keine „Funktion“, dient somit lediglich als Information für den Editor und ist z.B. zur Unterscheidung verschiedener Sprecher gut geeignet. In Aegisub wird das Feld „Name“ als „Actor“ dargestellt. In unserem Beispiel steht hier der Name der Sängerin: 平野綾 (Hirano Aya)
Mit
MarginL,
MarginR und
MarginV lassen sich die jeweiligen Werte vom Style nochmals anpassen. Der Standardwert ist hier jeweils „0000“ - somit wird der Wert vom Style genommen.
Effect ist für einen der vordefinierten ASS Effekte „Karaoke“, „Scroll up/down“ und „Banner“. Da diese Effekte größtenteils unbrauchbar bzw. unnötig (Karaoke) sind gehe ich hier nicht weiter auf jene ein. In Aegisub wird dieses Feld für „Automation“ interessant, dazu aber später mehr.
Text ist dann der eigentliche Untertitel. Bei uns "渇いた心で駆け抜ける"
Hier werden auch die so genannten „ASS-Override Tags“ mit angegeben. Jene dienen zum weiteren Formatieren des Textes, wenn z.B. eine andere Textfarbe als wie im Style definiert gewünscht wird. Auch Karaoke Timing und Effekte können so definiert werden.
Beispiel für einen Override Tag:
Dialogue: 0,0:00:02.00,0:00:05.00,Kanji,平野綾,0000,0000,0000,,渇いた心で{\c&HFF0000&}駆{\c}け抜ける„{\c&HFF0000&}“ ändert den Wert von PrimaryColour für den darauf folgenden Text auf blau (
FF0000), hier das Kanji "駆", „{\c}“ setzt dann den Wert für die PrimaryColour „c“ wieder auf den Wert vom Style zurück, was dann wie folgt ausschaut:
more coming soon...4.4 Untertitel mit Aegisub bearbeiten
5. Untertitel in Videos einbinden
5.1 Hardsub oder Softsub?
Die Entscheidung ist nicht ganz so einfach, denn beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.
Klären wir aber estmal die grundlegenden
Unterschiede:
Hardsubs sind fest in das Video eingebrannte Untertitel (z.B. .AVI-Dateien). Softsubs hingegen sind variabel entweder als externe Datei (.ASS, .SRT, etc.) oder als Stream im Container der Videodatei (z.B. .MKV-Dateien).
Vor-/Nachteile von Hardsubs:- + Abspielen der Videos benötigt keine zusätzliche Rechenpower
- + Für besonders effektlastige Untertitel geeignet (z.B. Karaoke)
- + Werden bei jedem Gerät/Software, dass das verwendete Videoformat abspielen kann angezeigt
- + Schützen eventuell schützenswerte Videos/Untertitel (da nicht mehr trennbar)
- - Nicht mehr als ein Untertitel möglich (z.B. verschiedene Sprachen)
- - Videostream muss neu komprimiert/encoded werden => Qualitätsverlust + Zeitaufwand
- - Encoden des Videos dauert länger als ohne Untertitel
Vor-/Nachteile von Softsubs:- + Untertitel ein- und ausblendbar
- + Mehrere Untertitel möglich (z.B. deutsch, englisch, spanisch, ...)
- + Videostream muss NICHT neu komprimiert/encoded werden => Videoqualität bleibt erhalten
- + Untertitel nachträglich/beim abspielen veränderbar (Fehlerkorrekturen ohne Neukomprimierung, Schriftart, -farbe, -größe, -position)
- - Abspielen der Videos benötigt zusätzliche Rechenpower => für aufwändige Effekte ungeeignet (z.B. Karaoke)
- - Abspielgerät/-software muss das Untertitelformat explizit unterstützen -> Kompatibilitätsprobleme
- - Untertitel können extrahiert und verändert/weiterverwendet werden, was nicht unbedingt gewünscht ist
Wie man sieht, kann die Entscheidung für eines der beiden Formate nicht pauschal getroffen werden. Wenn man aufwändige Effekte wie Karaoke, fliegende Texte oder gar Textboxen haben will kommt man um einen Hardsub und damit verbundene Neukomprimierung (encode) nicht herum. In vielen Fällen (z.B. Fansubs) bietet sich eine kombination beider an: Karaoke und Effekte als Hardsub und normale Untertitel als Softsub. Wenn man aber ohnehin einen Hardsub für jene Effekte machen will, kann man auch auf den Softsub verzichten und alles "einbrennen".
5.2 Hardsub: Untertitel mit VirtualDub dauerhaft in .AVI einbinden
Es gibt verschiende Möglichkeiten Subtitle z.B. mit
VirtualDub in eine Avi Datei dauerhaft "einzubrennen" (Hardsub). Für alle Lösungen benötigt man den entsprechenden
Filter:
- 5.2.1 Allgemeines zu Filtern in VirtualDub
- 5.2.2 Subtitler
- 5.2.3 TextSub
- 5.2.4 VobSub
5.2.1 Allgemeines zu Filtern in VirtualDub
VirtualDUB Filter (*.vdf) müssen immer im Ordner
Plugins im Programmordner abgelegt werden.
Das hinzufügen der Filter geschiet immer auf die selbe Art und Weise:
Danach erscheint die noch leere Filter Übersicht.
Mit einem Klick auf
Add.. gelangt man zu der Filterauswahl:
Wenn man mehrere Filter benutzt sollte man darauf achten, dass der Filter für den Untertitel immer am unteren Ende der Liste steht. Ist er dies nicht wie im folgenden Beispiel, dann wird durch den
grayscale Filter auch noch unser Untertitel grau:
Richtig ist es dann so:
Nach dem Hinzufügen der Filter kann man im Hauptfenster seine Arbeit noch einmal begutachten um zu prüfen ob alles so ist wie man es sich vorgestellt hat. Natürlich kann man auch mehrere (Untertitel-)Filter kombinieren, so dass man z.B. oben und unten in verschiedenen Spachen Untertitel hat .. ganz wie man will.
Am Ende müssen noch die Codec-Einstellungen überprüft werden (
Video -
Compression) und dann kann das Avi neu gespeichert werden (File -
Save Avi...). Ein paar Minuten (oder etwas mehr) später haben wir ein Avi mit integrierten Untertiteln.
Der Standard Subtitle-Filter von VirtualDub. Dieser bietet einige Einstellmöglichkeiten unterstützt aber nur
.SSA (Sub Station Alpha) in den Versionen 2.x und 4.x.
Den
Subtitler gibt es auf der
VirtualDub Homepage unter Filters. Zum Installieren einfach die Datei
Subtitler.vdf in das Verzeichnis
Plugins im VirtualDub Ordner entpacken.
Nach dem Hinzufügen des Subtitler Filters gelangt man zu dessen Einstellungen:
Hier kann man nun über
Open.. die Subtitle-Datei öffnen. Es gibt vergleichsweise wenige Einstellungsmöglichkeiten zum Untertitel aber bei ordentlichen Subtitle-Dateien ist dies ja kein Problem. Farbe und Form muss in der Datei genau beschrieben werden - dazu später mehr.
Die Optionen unter
word wrapping beziehen sich auf den Zeilenumbruch falls eine Zeile zu lang ist um mit den Einstellungen komplett dargestellt zu werden. Hier kann die Standardoption {\q0} bleiben, nur wenn Untertitel unsauber umbegrochen werden sollte man hier etwas ändern.
Mit einem Klick auf
Show preview gelangt man zur Vorschau, welche beim Einstellen recht hilfreich ist.
Dieser Subtitle-Filter ist umfangreichner als Subtilter. Zum einen kann man hier die gewünschte
Schriftart,
Position,
Farbe,
Codierung,
Schatten, etc. einstellen.
Der größte Pluspunkt ist die Unterstütztung der
Dateiformate:
- .SRT (SubRip)
- .SUB, .IDX (SubViewer, VobSub, TMPlayer, MicroDVD, DVDSubtitle, SubSonic)
- .SMI (SAMI)
- .PSB (PowerDivX)
- .SSA, .ASS (SubStation Alpha)
TextSub ist ein Bestandteil von
VobSub. Bei der Installation muss man unter
Plugins ein Häkchen für
TextSub for VirtualDub setzen. Im darauf folgenden Menü muss man nur noch das VirtualDub Verzeichnis angeben.
Alterantiv kann man auch eine
Vsfilter.dll Datei in Vsfilter.vdf umbenennen und in das Plugin Verzeichnis von VirtualDub kopieren.
Nach erfolgreicher Installation befindet sich ein neuer Eintrag Textsub unter den Filtern.
Nach dem Hinzufügen des Filters erscheint das TextSub Fenster:
Hier kann man nun über Open.. die Subtitle-Datei öffnen. Wie auch beim Subtitler Filter sind die Optionen unter word wrapping auf Standard {\q0} zu belassen und nur bei unsauberen Textumbrüchen zu ändern.
Mit einem Klick auf Styles... wiederum erreichen wird dieses Fenster:
Hier kann man nun Schriftart, Farben, Schatten, Größe und Position nach belieben einstellen. In vielen (den meisten bzw. allen :) ) Untertiteln sind schon verschiedene Styles enthalten die mann hier bequem bearbeiten kann.
VobSub bringt als Plugin Untertitel-Unterstützung für
VirtualDub,
AviUtl,
Avisynth und allen
DirectShow fähigen Playern und kann nur mit .SUB (SubViewer, VobSub, TMPlayer, MicroDVD, DVDSubtitle, SubSonic) und den dazugehörigen .IDX Dateien arbeiten.
Downloaden kann man den Filter bei
DivX-Digest.
Vobsub ist gleichzeitig ein Programm zum extrahieren von Untertiteln einer DVD. Siehe Teil 3.
Untertitel extrahieren (von DVDs und aus Videodateien) in diesem Guide.
Das
VobSub Menü:
Nach einem Klick auf
Open.. öffnet man hier die .SUB oder .IDX Untertiteldatei. In der .SUB Datei sind die Untertitel als Bitmaps enthalten, in der .IDX die Informationen über Timing, Position, Farben und andere Dinge. Aufgrund dessen, dass
VobSub mit Bitmap-.SUB's arbeitet, ist es nicht mehr möglich die Schriftart zu ändern. Lediglich die
Schriftgröße (begrenzt über
Scale),
Farbe (nach Aktivierung von
Custom colors),
Position (Ziehen des Roten Kästchens bzw. Eingabe der x und y Werte) und
Transparenz kann beeinflusst werden. Sehr nett ist auch das
Fade in/out Feature .. damit erreicht man, dass die Untertitel nicht einfach aufpoppen sondern weich ein- und wieder ausgeblendet werden.
Nach einem klick auf
OK kann das Ergebnis begutachtet werden.
5.3 Hardsub: Untertitel mit MeGUI dauerhaft in .MP4 einbinden
5.4 Softsub: Untertitel variabel in Matroska .MKV einbinden
Matroska .MKV (
http://www.matroska.org) ist ein offenes (GNU LGPL) auf EBML basierendes Multimedia-Container-Format. Im Gegensatz zum betagten .AVI Container reicht die Palette der Features von unterschiedlichen Audio- und Videoformaten, mehreren integrierten Untertiteln und Audiostreams bis hin zu DVD-ähnlichen Menüs und Kapiteln. Darüber hinaus ist es über HTTP und RTP Streambar für Internet-TV/Radio, ermöglicht schnelles Suchen/Spulen und ist wesentlich Fehlerrobuster als .AVI.
Bei Playern mit direkter (nativer) Matroska Unterstüzung kann man so bequem wärend das abspielens zwischen den ganzen Formaten umschalten. Für alle anderen Player gibt es DS (DirectShow) Filter, die dies ebenso ermöglichen.
Zum "muxen" (zusammenfügen) der verschiedenen Streams (Video, Audio, Untertitel, Kapitel, Menüs etc) gibt es diverse Tools. So z.B. das im
MKVtoolnix-Paket enthaltene "mkvmerge". Für dieses kommandozeilenbasierte Programm ist auch ein GUI (mmg.exe) dabei.
more to come...6. DVDs mit Untertiteln erstellen
Dank der verbreiteten DVD Brenner, Player und der Authoring Software ist es heutzutage relativ einfach eigene DVDs mit hübschen Menüs und verschiedenen Audio- und Untertitelspuren zu erstellen.
"Warum DVD? Mein Player unterstützt doch DivX und Untertitel?"
Die Antwort ist recht einfach: Jeder Soft- und Hardware DVD Player kann jede korrekt nach Standard erstellte DVD mit allen denkbaren Features problemlos abspielen. (So weit die Theorie :D). Dies bedeutet enorme Vielseitigkeit ohne Aufwand. Einen DVD Player hat so gut wie jeder zu Hause im Wohnzimmer stehen, einen PC mit allen möglichen installierten Player, Filtern und Codecs jedoch nicht. Dies macht auch die gute alte DVD zu einem guten Freund :).
more coming irgendwann...